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2. bis 8. Juni 2017
Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Paderborn

FANTASTISCH!!!

Herzlichen Glückwunsch unseren sechs BundespreisträgerInnen!!!
Der 54. Bundeswettbewerb “Jugend musiziert“ in Paderborn ging für unsere Musikschule sehr erfolgreich zu Ende. Sechs Schüler der Musikschule - das Waldhornquartett sowie zwei Solisten in den Kategorien Klavier und Gesang solo - konnten fantastische zweite und dritte Preise gewinnen.

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Vom 2. Bis 8. Juni 2017 verglichen sich rund 2700 junge Musikerinnen und Musiker aus der gesamten Bundesrepublik in rund 1400 Wertungsspielen. Alle hatten bereits in den Regional- und Landeswettbewerben hervorragende Ergebnisse erzielt und somit den Sprung in den Bundeswettbewerb geschafft. Aber der alljährliche Bundeswettbewerb ist nicht nur ein aufregendes Spiel um die besten Plätze, sondern auch ein wunderbares Fest mit Workshops und Konzerten – bunt und erfrischend.

alle Ergebnisse hier


Klavier Solo
Gregor Gartsman (Klavier solo, AG III)
22 Punkte, 2. Preis
Lehrerin: Lora Sudbin

Gesang Solo
Amelie Pölzing (Gesang, AG IV)
20 Punkte, 3. Preis
Lehrerin: Jule Stephan

Blechbläser-Ensemble
Lukas Gahl, Robert Franz
Moritz Mehlinger, Lukas Steinle (alle Waldhorn, AG IV)
22 Punkte, 2. Preis
Lehrerin: Angelika Goldammer

Gregor Gartsman, Klavier solo


Amelie Pölzing, Gesang solo

Moritz Mehlinger, Robert Franz, Lukas Steinle, Lukas Gahl, Waldhornquartett


20./21. Mai 2017, Kleinmachnow
Blockflötenprojekte „Die Zaubertrommel“ „Nora und Poco“
Eine kleine Trommel wird von einem Kind gefunden, diese entpuppt sich als Zaubertrommel. Endlich kommt der lang ersehnte Regen, die Menschen feiern ein Fest, da sie eine gute Ernte einholen können…
Zwei neugierige kleine Achtelnoten, Nora und Poco, rutschen auf den Notenlinien ins große Unbekannte, und fragen Herrn Dreiklang ein Loch in den Bauch …
Das sind die beiden Geschichten, zu denen sich 45 Blockflötenschülerinnen und –schüler der Kreismusikschule am Wochenende trafen und zwei musikalische Märchen einstudierten.

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Bei sommerlichen Temperaturen wurde am Samstag und Sonntag in der Musikschule geflötet, getrommelt, gesungen und gebastelt. Die Eltern stifteten leckere Speisen für das Mittags- und Kaffeebuffet. Die jüngeren Musiker spielten zum ersten Mal in einer großen Gruppe. Sie übten sich im mehrstimmigen Spielen und schafften es in den allermeisten Fällen (großes Lob!), am Ende bei den richtigen Stellen einzusetzen. Das Märchen für Blockflötenchor, Gesang und Erzähler präsentierten die engagierten Kinder den vielen Zuhörern in einem Workshop-Abschlusskonzert. Dabei zeigten auch die Vocalkids, was sie alles drauf haben. Engagiert sangen sie im Wechsel mit Belinda Stichert die Geschichte vom Warum, Herrn Dreiklang, dem Komponisten und zwei Prisen Bammel. Celina Weithaas schlüpfte in die Rolle der Märchentante und erzählte lebendig die Abenteuer von Nora und Poco.
Die 25 fortgeschrittenen Flötenspieler trafen sich zum Märchen von der Zaubertrommel. Hier wurde vierstimmig geübt, von Sopran- bis Bassblockflöte war alles vertreten. Weil das Stück rhythmisch sehr herausfordernd ist, gab es Stimmproben und Einzelproben für die Solisten. Dabei wurde das Blockflötenorchester von vier Percussionschülern und ihren Schlagzeuglehrern unterstützt. Für Technik und Beleuchtung sorgte die TechnikAG des Weinberggymnasiums. Nach intensiven Proben präsentierten Rhythmusgruppe, Blockflöten und Erzähler den Zuschauern am Sonntag eine szenisches Highlight für alle Sinne: auf der Bühne die verschiedenen Instrumentengruppen, neben der Bühne die Percussion, vor der Bühne traten selbstgebastelte Schlangen, Vögel und Regentropfen auf. Sie krochen während des Stückes zum richtigen Zeitpunkt aus den Löchern einer schwarzen Schattenwand, sie flogen und tanzten.
Um dieses Projekt zu stemmen, waren viele helfende Hände notwendig. Wir danken ganz herzlich allen am Workshop beteiligten Lehrerinnen und Lehrern, Helfern, Haustechniker, den Eltern und allen Schülern für dieses tolle Erlebnis.
Charlotte Sievert, Regina Regenbrecht-Hafner


25./26. März 2017
Große Begeisterung bei den 4. Gitarrentagen Kleinmachnow
Glücklich lächelnde Kinder und Jugendliche mit vor Aufregung geröteten Wangen und leuchtenden Augen und dazu begeisterte Eltern und Zuschauer strömten am Sonntag Abend aus dem Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow. Ein spannendes und erfolgreiches Wochenende war zu Ende.

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Zwei Tage lang haben 51 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit den Lehrern des Fachbereichs Gitarre unter der organisatorischen und künstlerischen Leitung von Anja Hannemann für die Abschlussaufführung der 4. Gitarrentage gearbeitet, geprobt und gemalt. Es waren sehr intensive, konzentrierte und arbeitsreiche Stunden, deren Ergebnis einfach grandios war. Alles, was sich die Gitarrenkollegen und -kolleginnen im Vorfeld überlegt und ausgedacht hatten, ging wunderbar auf.
Die 4. Gitarrentage standen unter dem Motto "Europäische Bilder & Geschichten aus dem Schallloch". Die Idee war, die drei Künste Musik-Malerei-Literatur miteinander zu verknüpfen und so ein besonders emotionales Erlebnis zu schaffen.
Monatelang haben sich alle Beteiligten auf dieses Wochenende vorbereitet: Es wurde eine Geschichte von der brandenburgischen Autorin Ines Burdow geschrieben. Der Komponist und Gitarrist Frank Müller-Brys hat ein passendes Projektorchesterstück im spanischen Stil, genau abgestimmt auf Alter und Fähigkeiten der Teilnehmer, komponiert. Die zur Musikwerkstatt angemeldeten Musikschülerinnen und -schüler (hauptsächlich Gitarristen) haben jeweils ihre Projektorchesterstimme und die Stücke geübt, die von den Lehrern passend zur Geschichte herausgesucht wurden. Der spanische Maler Ricardo Rocio Blanco hat schon im Vorfeld Bilder gemalt, die dann zur Aufführung auf einer großen Leinwand gezeigt werden sollten.
Am Samstag war es dann endlich soweit: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich in der kleinen Aula des Weinberggymnasiums zu einer Musikwerkstatt, wo nun die Geschichte "Sophies Reise" mit den geübten Stücken sowie mit Geräuschimprovisationen verknüpft wurde. Am Nachmittag malten die Kinder und Jugendlichen im Alter von 9-18 Jahren Bilder zur Geschichte oder Musik unter der Anleitung der Stahnsdorfer Malerin Frauke Schmidt-Theilig. Alle waren eifrig bei der Sache und tolle kleine Kunstwerke sind entstanden. Die Bilder wurden am nächsten Tag im Bürgersaal gezeigt. Außerdem sollen die Gemälde demnächst in den Fluren im 1. und 2. Obergeschoss der Musikschule in Kleinmachnow ausgestellt werden.
Nach einem langen Probentag gab es abends den ersten Höhepunkt der Gitarrentage mit einem öffentlichen Meistergitarrenkonzert im Bürgersaal mit dem international renommierten NoiZ Guitar Duo. Die Griechin Dora Nakou und der Spanier Pedro Izquierdo haben auf ihren Gitarren Stücke europäischer Komponisten wie Scarlatti, Albeniz und de Falla dargeboten. Perfekt aufeinander eingespielt, virtuos und auf höchstem Niveau präsentierten sie ihr Programm zusammen mit dem spanischen Maler Ricardo Rocio Blanco, der mit seinen Live-Bildern via Internet, auf dem Tablet gemalt, die perfekte Untermalung zur Musik lieferte. Das Publikum war begeistert. Und ohne Zugabe wurde das Duo samt Maler nicht entlassen. Für die vielen Gitarrenschülerinnen und -schüler, die in dem Konzert saßen, konnte dieser Abend nur hochmotivierend sein: zu sehen, wohin diese unzähligen Übestunden führen können.
Am Sonntag kam dann auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 4. Gitarrentage der große Moment: Nach einer Orchesterprobe mit dem Komponisten Frank Müller-Brys und einer Generalprobe mit der Autorin Ines Burdow als Vorleserin begann endlich die Abschlussaufführung. Hochkonzentriert schafften alle kleinen und großen Musiker ihre Einsätze in der Geschichte, so dass das gewünschte Ergebnis des Zusammenspiels von Musik, Geschichte und Malerei gelang und eine Stunde lang das Publikum in seinen Bann hielt. Obwohl die Luft vom zahlreichen Publikum und den Scheinwerfern sehr erhitzt war, verging die Zeit wie im Fluge. Ines Burdow umgarnte alle mit ihrer samtenen und angenehmen Stimme und die Musik fügte sich perfekt in die Geschichte ein, die durch viele Länder Europas führte oder Stimmungen der Geschichte unterstrich. Dazu wieder die bewegten Bilder aus Spanien von Ricardo Rocio Blanco, die Geschichte und Musik illustrierten. Jeder der 51 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte mindestens einen musikalischen Solo- oder Kammermusikbeitrag. Und ob groß oder klein, Anfänger oder Fast-Profi - alle haben sich wacker auf der großen Bühne geschlagen. Für viele Kleine war es der erste Auftritt in so einem großen Rahmen und deshalb auch sehr aufregend. Zum Schluss gab es dann die Uraufführung des Orchesterstückes "Andalucia" mit Frank Müller-Brys als Dirigenten, das zu begeistertem Applaus des Publikums und so zu einer Zugabe führte.
Kleiner Wehmutstropfen war, dass die Mitwirkenden gar nicht die Bilder aus Spanien verfolgen konnten, die hinter ihnen auf der Leinwand gezeigt wurden. Deshalb gibt es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine DVD, auf der sie sich dann in Ruhe noch mal die Klanggeschichte samt Malerei ansehen können. Wir danken allen mitwirkenden Schülern und Lehrern, Technikern und Helfern für ihr Engagement, aber auch der EMB und dem Förderverein der Musikschule für die finanzielle Unterstützung, ohne die solche Gitarrentage einfach nicht möglich wären.
Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen hat viel Spaß gemacht oder um es mit den Worten eines 10jährigen Gitarrino-Ensemble-Mitglieds zu beschreiben: "Es war supergeil!"Anja Hannemann



Ines Burdow liest ihre Geschichte "Sophies Reise"

Galerie Gitarrentage

Das NoiZ guitar duo im Konzert
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Ricardo Rocio Blanco malt live übers Internet Bilder

Das Projektorchester mit 51 Teilnehmerinnen und Teilnehmern musiziert zur Geschichte


26. Februar 2017, Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow
Benefizkonzert
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Benefizkonzert Galerie

20. Februar 2017
Benefizkonzert - warum?

Nunmehr seit acht Jahren organisiert die Kreismusikschule im Februar ein großes Benefizkonzert in Kleinmachnow im Bürgersaal und unterstützt hierdurch junge Menschen, die durch Naturkatstrophen, durch Krieg, soziale Zerrüttung oder ander Misslichkeiten in ihrem Leben benachteiligt sind.

Hier in der Kreismusikschule sind viele Kinder und Jugendliche, mit denen es das Leben bisher gut meint: sie werden gefördert, sie dürfen lernen, sie leben in einem geschützten Raum. Ganz besonders unsere begabten Schüler, die an Wettbewerben wie "Jugend musiziert" teilnehmen, können sich auf ein Netz von Unterstützern verlassen.

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Und genau diese Schüler spielen im Benefizkonzert für Kinder und Jugendliche, die dies alles nicht haben. Sich der Not Anderer bewusst werden, darüber nachdenken wie gut es uns hier geht, welches Glück es ist, in diesem Teil der Welt und in einer Gesellschaft mit diesen Möglichkeiten aufzuwachsen - auch das möchten wir unseren Schülern vermitteln. Wir bitten sie, das Benefizkonzert durch ihr Musizieren zu unterstützen, ihr Können einzubringen. Das Konzert ist ein musikalischer Genuss, alle Beiträge wurden mit Leidenschaft und Disziplin erarbeitet. Je nach Alter der jungen Musiker ist auch die musikalische Reife schon mehr oder weniger entwickelt. Der Dank des Publikums ist die großzügige Spende. Und - wie in jedem Jahr - das wunderbare Buffet in der kommunikativen Pause, gespendet von unserem Lieblingsfranzosen in Stahnsdorf: Aux Delices Normands. Herr Carnet begleitet das Benefizkonzert seit 6 Jahren - in diesem Jahr gibt es zum ersten Mal auch eine wämende Suppe und Fastnachtskreppel (hier sagt man Pfannkuchen!!) und wie immer fantastische Torten und Quiches. Alle Speisen und Getränke werden selbstverständlich für den guten Zweck verkauft.
Im zweiten Teil präsentiert das Jugendblasorchester Kleinmachnow Latin und Swing - mit sehr viel guter Laune und ansteckender Begeisterung.
Zusammenfassend könnte das Motto des Matinee Konzertes lauten: Das Leben ist so schön und abgeben macht reicher.

Sicherlich wollen Sie auch wissen, warum wir in diesem Jahr ausgerechnet für Nepal sammeln. Das ist eine längere Geschichte - sie hat mit einem jungen Mann zu tun, der in Kleinmachnow aufgewachsen ist und das große Erdbeben in Nepal miterlebt hat. Sein Leben hat sich seither stark verändert, er studiert, und gleichzeitg hat er mit einigen Kommilitonen eine kleine Hilfsorganisation aufgebaut, die es sich zum Ziel gestzt hat, die notleidenden Menschen in Nepal direkt zu unterstützen. Unter www.nepals.net finden Sie viele Informationen. Tauchen Sie ein in Fabiens Welt und vergessen Sie nicht: Am Sonntag den 26.2. um 11. Uhr ist unser Benefizkonzert.
Uta Hoffmann-Thoben




26. Januar 2017
Benefizkonzert am 26. Februar 2017 im Bürgersaal Kleinmachnow
Hilfe für Nepal

Die Vorbereitungen für das Benefizkonzert im Februar laufen auf Hochtouren und dieses Jahr wird sich die Musikschule für die Menschen in den Dörfern Nepals einsetzen, die durch das Erdbeben im April 2015 ihre Lebensgrundlage und Existenz verloren haben. Mit ca. 9 000 Toten, über 20 000 Verletzten und ungefähr vier Millionen Menschen, die sich heute noch in Notunterkünften aufhalten, hat das Land eine der schwersten Krise seit Jahrzehnten.

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Wir haben uns mit der Organisation „NePals“ e. V. in Verbindung gesetzt, welche von einem Kleinmachnower Studenten gegründet wurde und verschiedene vielfältige Projekte in den Krisengebieten ins Leben gerufen hat. Im Bereich Bildung fördert sie den Aufbau von Schulen und organisiert Patenschaften zwischen Schulklassen in Deutschland und Studenten aus Nepal. Außerdem werden erdbebensichere Häuser errichtet und aktuell 15 Mitarbeiter mit dem Umgang mit einer Informationssoftware für Krankenhäuser geschult. Für die Wasserversorgung versuchen die engagierten Studenten die Menschen vor Ort zur Selbstständigkeit zu führen, damit sie in Zukunft auf eigenen Beinen stehen können und zumindest dieses eine Grundbedürfnis gewissermaßen erfüllt wird.

Mit dem Ziel, so viel Hilfe wie möglich den betroffenen Erdbebenopfer zukommen zu lassen, freuen wir uns schon auf das bevorstehende Benefizkonzert am 26. Februar 2017 und wünschen uns, auch Sie an diesem Sonntag zu sehen!



22. Januar 2017, Kultraum Kleinmachnow
Neujahrsempfang
Special guest: Jiggs Wiggham

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Hoffmann-Thoben im Gespräch mit Jiggs Wiggham


21. Januar 2017
Spannung liegt in der Luft -
Ein Erfahrungsbericht über Jugend musiziert 2017

Es ist Freitag, der 20. Januar 2017, und ich, Charlotte Sievert, im FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) der Kreismusikschule Engelbert-Humperdinck in Kleinmachnow, werde heute Schüler und Schülerinnen unserer Musikschule zu dem alljährlichen Wettbewerb „Jugend Musiziert“ in Rathenow begleiten, hinter die Kulissen der vielen Bühnen schauen und mit den Teilnehmern selbst sprechen.

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Um 06:30 Uhr morgens mache ich mich mit ein paar Musikern meiner Musikschule und deren Lehrerin in Richtung Rathenow auf den Weg. An Schlaf im Auto ist nicht mehr zu denken. Der bevorstehende Auftritt ist in greifbare Nähe gerückt und lässt bei manchen schon das bekannte Lampenfieber aufsteigen.

Als wir um 08:00 Uhr in Rathenow ankommen, herrscht dort schon geschäftiges Treiben. Um 9:00 Uhr beginnen die Wertungsspiele und jeder versucht, einen freien Einspielraum zu ergattern, in dem man sich ungestört auf den Auftritt vorbereiten und noch letzte Tipps von den betreuenden Lehrern entgegennehmen kann. Ich schleiche meinen vorigen Reisebegleitern in einen schon besetzten Einspielraum hinterher und warte mit den anderen auf die letzten noch fehlenden Mitspieler. Ein Flötenquintett spielt sich ein und wird nochmal von der Lehrerin mithilfe einer kurzen Rede motiviert.
„Ihr schafft das!“
Es ist sehr interessant, wie verschiedene Solisten und Ensembles mit dem Druck umgehen, der sich hier aufbaut.
„Mein“ Holzbläsertrio zeigt sich dagegen ziemlich entspannt und gelassen. „Kein Stress!“ Aber auch hier sind die Nerven zum Zerreißen gespannt. Nervosität vor dem großen Auftritt, Angst vor dem Verspielen und dem Missfallen der Jury sind nur wenige Gedanken, die wahrscheinlich gerade in den Köpfen aller jungen Musiker gegenwärtig sind. Ich selbst habe vor zwei Jahren ebenfalls an diesem deutschlandweiten Event teilgenommen und kann mich noch gut an die Stunden und Minuten vor meinem Auftritt erinnern.
Immerhin kann ich der Oboistin meiner Truppe durch eine ganz einfache Fingerübung einen Teil der Aufregung nehmen. Eine gute Tat pro Tag! Mindestens!

Der erste Block bei den Holzbläsern beginnt und die Ensembles bieten ein sehr umfangreiches und abwechslungsreiches Programm. Manchen sieht man die Anspannung an, bei Anderen merkt man kaum, dass auch sie sich in einer aufregenden Situation befinden. Vielleicht ist dem Zuhörer dies nicht bewusst, aber nur durch eine ganz bestimmte Ausgangsposition und Einstellung zum Vorspielen kann der Beitrag zum Erfolg werden.
Auch bei meinem Besuch bei den Streichern gibt es diese verschiedenen Umgangsweisen mit der Aufregung. Die jungen Teilnehmer der Altersgruppe II unterhalten sich ganz entspannt über ihr bevorstehendes Abendessen und sehen das Vorspiel als gar keine große Sache an. Davon könnten wir Größeren uns doch eine Scheibe abschneiden, oder?
Nach dem Ende des Konzertes mache ich mich auf den Weg zu den Pianisten, von denen viele aus unserer Musikschule kommen. Ich bekomme eindrucksvolle Sonaten, Variationen und Präludien zu hören und kann nur staunen, wie präzise jeder einzelne Ton gesetzt wird. Zurück bei den Blechbläsern werden jetzt auch moderne Stücke gespielt und präsentiert. Jede Gruppe hat einen individuellen Klang, der sich durch die Instrumente der Kinder und Jugendlichen, aber auch durch die Gruppendynamik untereinander zusammensetzt.

Während die Beiträge noch laufen, beginnen in anderen Kategorien bereits die Beratungsgespräche, bei welchen die Schüler eine umfangreiche Rückmeldung über ihre Leistungen vom heutigen Tag erhalten und noch Verbesserungstipps mit auf den Weg bekommen.

Als Abschluss des ereignisreichen Tages findet ein Konzert statt, bei welchem die genauen Ergebnisse und Preise von den Solisten und Ensembles bekanntgegeben werden.

Ich reise jedoch schon vorher ab und trete den Heimweg an, mit einem Kopf voll Musik und einem Herzen voller guter Laune!

Die genauen Ergebnisse finden Sie hier>>>



Emil Hensky aus Bad Belzig,
erster Preisträger bei Klavier und Schlagzeug


20. Januar 2017
Ein weiter Weg
Es ist soweit, unsere neue Homepage geht an den Start, bzw. wird hochgeladen, bzw. unsere alte Homepage, die uns über ein Jahrzehnt wunderbar und treu begleitet hat, nun aber etwas in die Jahre gekommen war, ist Vergangenheit! Ich hätte nie gedacht, dass hinter einer Homepage soviel Arbeit steckt. Die Texte und Bilder sind das eine, aber Funktionalität, Ebenen und Verknüpfungen noch wesentlich aufwendiger. Als erstes musste die Sitemap erstellt werden - was soll alles rein, was ist dann doch zu genau, wer ist der User, versteht er, was wir meinen? Ganz wichtig sind die Kacheln, dann die Teaser und natürlich auch die Verlinkungen. Wie soll das Menu aussehen, funktioniert die Homepage nur auf dem PC oder auch auf dem Tablett, I-Pad oder Smartphone? Schier endlose Diskussionen folgten, "aber" war ein ziemlich wichtiges Wort im Entwicklungsprozess.

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Die meisten Fragen sind nun beantwortet, Texte eingegeben, Vernüpfungen hergestellt. Unser Dank gilt der Berliner Agentur adlerschmidt gmbh kommunikationsdesign, die das Design geliefert und uns durch Höhen und Tiefen der Entstehung begleitet hat. Ganz besonders ist hier Tim zu nennen, der speziell mir geduldig manches auch dreimal erklärt hat. In unserem Team haben Anja Hannemann und Martin Aust sich viele Stunden - auch nächtens - um die Ohren geschlagen, Martin mehr im technischen Bereich und Anja inhaltlich. Natürlich waren auch die Regionalleiter und die Fachbereichsleiter gefordert, ihre Infos einzugeben und - schlussendlich - das gesamte Kollegium in der Form, ein persönliches Bild hochzuladen, Unterrichtsorte einzugeben und vielleicht noch einen kleinen Text über sich selbst zu schreiben. Und immer wieder die gleiche Frage: Wie mache ich das denn? Oder auch: Auf meinem Computer scheint das nicht zu gehen! Oder klammheimlich die Bitte an den Kollegen, die Kollegin: Kannst du das für mich machen? Ich glaub, ich check das nie.
Also, es war spannend und für uns Musiker eine echte Herausforderung - aber es hat sich gelohnt. Wir freuen uns, sind stolz und sehr, sehr zufrieden. Die neue Homepage ist modern, übersichtlich und vor allem benutzerfreundlich. Das kann jetzt getestet werden. Man kann sich durchklicken, unser unfangreiches Angebot kennenlernen, sich gleich bei seinem Lieblingsinstrument anmelden, die Gesichter des freundlichen Kollegiums betrachten, neues aus den Regionen erfahren, aktuelle Veranstaltungen suchen und finden. Man kann.... - probieren Sie es aus!
Uta Hoffmann-Thoben, Musikschulleiterin

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